Manche Kinder geraten im Alltag immer wieder in innere Not: Sie laufen weg, werfen mit Spielzeug, reagieren aggressiv gegenüber sich selbst oder anderen. Andere Kinder sind sehr zögerlich, wollen „nur zusehen“ oder lassen sich kaum beruhigen, wenn sie traurig oder ängstlich sind. Typische Alltagssituationen wie diese können schnell „emotional überkochen“ und du merkst: Das Kind wirkt für dich gar nicht mehr erreichbar. Später kann es vielleicht gut erklären, wieso die Situation besser anders gelöst werden sollte. Macht es das etwa mit Absicht?
An diesem Tag stehen aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirn- und Neurodiversitätsforschung und Entwicklungspsychologie im Fokus. Du wirst verstehen, wieso sich häufig immer wieder die gleichen Teufelskreise abspielen – und wie ein Ausstieg aus diesen gelingen kann. Hierzu werden wir sehr praktisch an Fällen arbeiten und konkrete Handlungsstrategien entwickeln, die direkt am nächsten Tag anwendbar sind.